21.08.2019 – Theatertour: „Die vergessene Revolution“

+++Eintritt frei+++

1918 – Eine Revolution. In Deutschland. Und erfolgreich.
2019 – Eine Demokratie? In Deutschland? Und erfolgreich?

Die Revolutionär*innen verjagten den Kaiser, stürzten das System und entwickelten gesellschaftliche Utopien, erkämpften die Demokratie und das Frauenwahlrecht und legten damit auch den Grundstein für die Entwicklung der heutigen Demokratie in Deutschland. „Die vergessene Revolution“ vom Nö-Theater rückt die Novemberrevolution 1918 und ihre Errungenschaften für die heutige Demokratie wieder ins Gedächtnis.

Warum 2019 ein Stück zur Revolution 1918?
Die Demokratie wird aktuell immer mehr in Frage gestellt. Rechte, antidemokratische Parteien verzeichnen einen Stimmenzuwachs. Wir befinden uns auch heute wieder in einer Welt die quasi Kopf steht: Die geopolitischen Machtzentren ordnen sich neu; die industrielle Revolution 4.0 mit einem absehbaren Entwicklungssprung der Wirtschaft bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich und viele Menschen fühlen sich überfordert und verunsichert. Gibt es Parallelen?

Kurz vor den Landtagswahlen in Brandenburg wollen wir mit dem Stück des Nö-Theaters ein Augenmerk auf einen blinden Fleck der Geschichte, der Revolution von 1918, legen. Wir wollen im anschließenden Publikumsgespräch zur Diskussion ermutigen und Fragen zu einer lebenswerten Gesellschaft und der Demokratie stellen. Wir unternehmen damit den Versuch, aus einem dokumentarischen Theaterstück neue Perspektiven auf unsere politische Zukunft zu entwickeln.

Schauspiel: Soraya Abtahi, Anne K. Müller, Julia Knorst, Asta Nechajute, Sophie Roßfeld
Inszenierung: Janosch Roloff
Lichtdesign: Marek Mauel, David Horster
Regieassistenz: Noelle Fleckenstein, Nele Schillo
Dramaturgie: Felix Höfner
Flyermotiv: Nele Schillo

Theaterstück zum NSU-Komplex am 17.11. in Frankfurt (Oder)

Der Utopia e.V. zeigt am Donnerstag, den 17.11. um 18:00 Uhr in Kooperation mit dem Demokratischen JugendFORUM Brandenburg e.V. das Theaterstück „A wie Aufklärung“. Die Schauspieler_innen des nö theaters aus Köln machen im Rahmen ihrer fünftägigen Tour durch Brandenburg an diesem Abend Halt im Modernen Theater Oderland (Ziegelstraße 28a). Nach dem mehrfach ausgezeichneten Stück „V wie Verfassungsschutz“ im Jahr 2012 befasst sich das nö theater auch in ihrem neuen Stück mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) und der Verwicklung der Verfassungsschutzbehörden in diesen Komplex. Theaterstück zum NSU-Komplex am 17.11. in Frankfurt (Oder) weiterlesen

02.09.: nö theater mit ihrem Stück „V wie Verfassungsschutz“ zu Gast in Frankfurt (Oder)

Laut Angabe des Verfassungsschutzes sind drei Viertel der Bevölkerung von der Notwendigkeit des Inlandsgeheimdienstes überzeugt. Doch die jüngsten Verwicklungen in die Mordserie des NSU werfen Fragen auf. Wie konnte das Neonazitrio dreizehn Jahre lang vor den Augen des Verfassungsschutzes ungehindert morden? War es Unfähigkeit oder bewusstes Kalkül?
Blickt man in die Vergangenheit des Verfassungsschutzes so stößt man auf eine Kontinuität der Skandale. Das Versagen scheint nicht persönlich, sondern strukturell bedingt zu sein. Doch gibt es dazu Alternativen? Ist der Verfassungsschutz reformierbar oder sind die Fehler ein notwendiges Übel eines Geheimdienstes?
Dem Verfassungsschutz nahe zu kommen scheint unmöglich, also folgt das nö-theater den tödlichen Spuren des NSU durch die Republik und entwickelt aus den Eindrücken ein Theaterstück, eine Geschichte die nicht hätte passieren dürfen.

wann? Dienstag, 02.09.2014, 19:00 Uhr
wo? Audimax, Europa-Universität Viadrina, Logenstr. 2, 15230 Frankfurt (Oder)

Es spielen: Talke Blaser, Felix Höfner & Asta Nechajute
Inszenierung: Janosch Roloff
Dauer: 100 Minuten

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
unterstützt durch das Demokratische JugendFORUM Brandenburg e.V.


gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“

gefördert vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)